Dinkel/Bork und die Rasslbande werden beim BSV Bayreuther Stadtmeister

Sechs Volleyballer können sich aktuelle Bayreuther Stadtmeister nennen – theoretisch. In der Praxis tragen 2018 aber nur vier Spieler diesen Titel. Des Rätsels Lösung: Nadine Raß und Christoph Bork wurden beim Beachcup des BSV 98 Bayreuth, ausgetragen auf den BSV-Feldern, im Hans-Walter-Wild-Stadion, im Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium und auf den Plätzen in der Wilhelminenaue, Doppelsieger. Die Münchnerin Raß holte sich den Titel bei den Damen mit ihrer Schwester Cassandra und einen Tag später mit Bork auch im Mixed. Der in Nürnberg lebende frühere Bayreuth-Student Bork hatte sich zuvor mit Lokalmatador Christian Dinkel bei den Herren durchgesetzt.
Zu mehr als 75 Prozent war das Herren-Finale auch in Abwesenheit der Titelverteidiger und Lokalmatadoren Jan Wißling/Julius Spantig eine Bayreuther Angelegenheit: Dinkel spielt in der Halle für den Regionalligisten BSV, für den Bork bis 2016 aktiv war. Ihre Gegner: Dinkels Klubkollege Fredersdorf und sein bisheriger Trainer Andreas Rüger. Die beiden Routiniers (40 und 45 Jahre alt) mussten lange spielen, hatten schon in der Vorrunde und dann auch im Viertelfinale gegen die BSV-Youngster Florian Drescher/Tim Gamisch über drei Sätze gehen müssen. „Unsere beste Vorstellung war dann das Halbfinale; das war gefühlt ein sehr souveräner Erfolg“, urteilte Fredersdorf. Hier setzten sich die beiden Linkshänder gegen die Memmelsdorfer Stefan Kolb (2017 im Endspiel)/Tim Schmelzer mit 15:10, 15:11 durch.
„Da übten wir auch über unsere Aufschläge viel Druck aus“, sagte Fredersdorf, „das gelang im Endspiel leider nicht mehr.“ Folge: eine 0:2 (8:15, 7:15)-Niederlage. Fredersdorf: „Den Alten ging etwas die Luft aus. Aber unser Ziel, das Halbfinale, hatten wir ja erreicht.“
„Das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“ – das Fazit von Sieger Chris Bork fiel ähnlich aus. „Wir haben gut gespielt, wenig Fehler gemacht und viel Spaß gehabt.“ In der Vorschlussrunde war dem angehenden Ergotherapeuten und Akteur des TSV Stein mit Partner Dinkel ein 15:8, 15:12 gegen Johannes Bauer/Dominik Seller (MTV München/Unterhaching) gelungen.
Das Aus vor Augen hatten im Halbfinale indes Nadine und Cassandra Raß. Sie lagen gegen Sabine Heußer/Alina Haider im Tiebreak 8:10 zurück, ehe sie noch mit 15:9, 7:15, 15:10 gewannen. Die Mittelfränkinnen (vom FC Dombühl) waren somit wie vor einem Jahr knapp vor dem Finale unglücklich an den späteren Meisterinnen gescheitert. Ohne Satzverlust beendeten Raß/Raß, Teamname „Die Rasslbande“, dann das Endspiel gegen Sophia Höreth/Nicole Steeger von den N.H. Young Volleys: 15:10, 15:12. „Es war das erste Mal, dass wir Schwestern gemeinsam ein Turnier bestritten“, berichtete Nadine Raß, die in der Halle für den Drittligisten DJK SB München spielt. Cassandra ist derweil in Luxemburgs höchster Liga beim VC Strassen aktiv. „Vom Niveau her war alles vertreten“, urteilten die beiden über den Beachcup. Die Bayreutherinnen Sabine Bauer/Nina Baldini zeigten höheres Niveau, mussten sich im Halbfinale aber Höreth/Steeger mit 9:15, 11:15 geschlagen geben.
Nach dem Startverzicht der zweimaligen Beachcup-Sieger Nina Genz/Viktor Hofmann standen sich Bayreuths diesmal beste Mixed-Duos im Kampf um Platz drei gegenüber, nachdem Lisa Kästner/Hartmut Joost im Halbfinale gegen „Die Ösis“ (Jessica Hintzsche/Alex Eisenhut) deutlich und Zuzanna Tobolska/Fredersdorf gegen Raß/Bork weniger klar (16:18 im zweiten Durchgang) verloren hatten. Hier fügte der Herren-Vize Fredersdorf seiner Bilanz noch einen dritten Rang hinzu (15:4, 15:8). Das Endspiel im Regen ging über drei Sätze. Die Titelverteidiger Hintzsche/Eisenhut (früher TS Bayreuth) kämpften sich nach verlorenem ersten Durchgang in die Partie zurück, mussten im dritten (6:15) aber die Überlegenheit der Meister anerkennen.
Bei den Hobbyteams stellte der SC Raiffeisen das beste Quartett. Hinter der Mannschaft Zalmi, überwiegend gebildet von den Graunke-Geschwistern, landeten „Die Netten“, die Freizeitmannschaft des BSV Bayreuth, auf Rang drei. Und die bietet interessierten Spielern weiterhin Mitmachmöglichkeiten, in den Schulferien auch „on the beach“.

Eine Diashow vom Samstag (Viertel- und Halbfinale, Männer und Frauen) bei Youtube: Beachcup2018

Und hier die entscheidenden Spiele vom Sonntag im Mixed.

Beachcup beim BSV: Jörg Fredersdorf/Andreas Rüger wollen weit kommen

Es wird auf jeden Fall neue Bayreuther Stadtmeister geben. Zum Beachcup 2018 an diesem Wochenende (14./15. Juli 2018) können nämlich die Titelverteidiger bei den Herren, Jan Wißling/Julius Spantig vom veranstaltenden BSV 98, aus familiären Gründen nicht antreten. Bei den Damen ist mit Sophia Höreth wenigstens eine Meisterin vom Vorjahr am Start.

Vor knapp zwei Wochen wurden vier Lkw-Ladungen mit Sand geliefert und von fleißigen BSV-Mitgliedern auf den beiden Spielfeldern des Vereins am Roten Main (hinter dem FSV-Fußballplatz) verteilt. „Nun macht das Spielen dort noch mehr Spaß“, weiß Wißling aus eigener Erfahrung. Austragungsorte sind am Samstag, wenn ab 9 Uhr bei Männern und Frauen je zwölf Duos um die Titel spielen, außerdem noch die Plätze im gegenüberliegenden Hans-Walter-Wild-Stadion und im benachbarten Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium. Am Sonntag treten dann (ebenfalls ab 9 Uhr) 16 Zweier-Mixed-Teams an; parallel dazu ermitteln sechs Hobbymannschaften mit je vier Spielern – eine Frau ist Pflicht – ihre Besten. Am zweiten Tag wird beim BSV und auf den Feldern in der Wilhelminenaue, dem Gelände der Landesgartenschau, gespielt.

Bayreuther Halbfinale: Volker Nissels versucht, Jan Wißlings Block zu überspielen. Zuschauer sind Julius Spantig (vorn) und Christian Dinkel (links). Foto: Schott

Bei der Frage nach den Favoriten im Feld der Herren legt sich Jan Wißling fest: „Für mich führt der Weg zum Turniersieg nur über die Memmelsdorfer Stefan Kolb und Tim Schmelzer. Die sind superfit und müssten sehr weit kommen.“ Kolb hatte bereits 2017 mit seinem damaligen Partner Johannes Bauer (München) das Finale erreicht und dort gegen Wißling/Spantig mit 11:15, 10:15 den Kürzeren gezogen. Auch Bauer spielt nun wieder dort, wo er einst für den FSV das runde Leder kickte; er hat diesmal Dominik Seller (TSV Unterhaching) zum Partner.

Erfahrung und Ehrgeiz werfen die Lokalmatadoren Jörg Fredersdorf/Andreas Rüger in die Waagschale. Wißling hat deshalb auch seinen Regionalliga-Mitspieler und seinen bisherigen Trainer auf der Rechnung. Mit Rüger spielte er in dieser Saison ein Turnier in Altdorf und stand dort im Viertelfinale. Fredersdorf war 2016 mit Jens Beller Bayreuther Stadtmeister. Chris Dinkel ist ein weiterer Lokalmatador mit Chancen auf den Turniersieg. Er hat am Samstag Christoph Bork vom TSV Stein als starken Mitspieler.

Die Schwestern Cassandra und Nadine Raß sind im Damenfeld heiße Sieganwärterinnen. Nadine (26), nur 1,57 Meter groß, spielt in der Halle als Libera beim Drittligisten DJK SB München, die vier Jahre jüngere Cassandra, ebenfalls als Libera unterwegs, hat vor einiger Zeit auf die Frage, wessen Fan sie ist, mit „Der von meiner Schwester“ beantwortet.

Sophia Höreth spielt den Ball im Finale an Anthea Arns vorbei. Rechts: Katharina Schön. Foto: Schott

Sophia Höreth peilt die Titelverteidigung mit ihrer Klubkollegin von den N.H. Young Volleys, Nicole Steeger, an. Womöglich treffen die Siegerinnen von 2016 auf die mittelfränkischen Bayreuth-Studentinnen Alina Haider und Sabine Heußer. Die hatten vor einem Jahr Höreth und Partnerin Katharina Schön im Halbfinale am Rande des K.o., ehe sich die Neudrossenfelderin und die Altdorferin doch noch durchsetzten und auch das Endspiel gegen Anthea Arns/Carina Friedrich (Stadecken-Elsheim/Regenstauf) gewannen. Vielleicht trumpfen diesmal aber auch die Lokalmatadorinnen Sabine Bauer/Nina Baldini groß auf.

Im Mixed haben vor einem Jahr „Die Ösis“, also Jessica Hintzsche und Alex Eisenhut (früher TS Bayreuth), mit einem 2:0 im Finale den dritten Beachcup-Sieg in Folge des Teams „Zapzarap“ (Nina Genz/Viktor Hofmann) verhindert. Heuer sind beide Duos erneut am Start. Starke Konkurrenz sollten sie in Nadine Raß/Christoph Bork haben.

Wer an sich gern einmal beim Beachvolleyball vorbeischauen, aber auch die letzten beiden Partien der Fußball-WM sehen möchte, muss sich nicht für eines von beiden entscheiden: An beiden Tagen laufen die TV-Übertragungen aus Russland beim BSV auf einer großen Leinwand. Und für das leibliche Wohl von Spielern und Zuschauern sorgt das Beach-Orga-Team des BSV um Valentin Bräunlein, Milan Dörnhöfer und Hartmut Joost ebenfalls. Unter anderem stehen „Pulled Pork“ und frisch gebackene Waffeln auf der Speisekarte.

UPDATE: Jugendturnier und Kanzfeuer erst am 29. Juni

Traditionell feiert der BSV 98 Bayreuth den Sommeranfang mit dem Kanzfeuer-Fest. Diesmal geht es auf dem Gelände des Vereins an der Prellmühle (Äußere Badstraße) am 29. Juni (Freitag) rund. Der ursprüngliche Termin wurde damit um eine Woche verschoben. 
Ein spielerisches Feuerwerk der jugendlichen Beachvolleyballer ab 15 Uhr eröffnet den Tag. Um 18 Uhr beginnt dann das Sommerfest mit reichlich Essen, Trinken und Musik. Um 18.30 Uhr wird Fußball gespielt: FSV gegen SpVgg Bayreuth, ein Test für die neue Saison.
Das Kanzfeuer brennt dann ab 21.30 Uhr.

Und am 14./15. Juli geht es beim BSV 98 Bayreuth wieder um den Beach Cup!  Es sind noch einige Plätze frei. Hier die Meldeliste

 

ebf-Turnier auf den BSV-Plätzen

Life is a beach – ein schönes Motto für eine Turnierserie der ebf (European Beachvolleyball Foundation). Unter diesem Motto wird auch am Samstag und Sonntag (5./6. Mai) in Bayreuth gespielt. Veranstaltungsort ist das Gelände des BSV 98 in der Nähe vom Volksfestplatz am Roten Main.

Dabei spielen bis zu 16 Mixed-Paare (Samstag) sowie sechs Herren- und zehn Damen-Duos (Sonntag) jeweils ab 10 Uhr um Ranglistenpunkte. Am Start sind auch viele Lokalmatadoren wie Jan Wißling, Julius Spantig und Christoph Rauscher sowie Sophia Höreth (N.H. Young Volleys) im Mixed mit Spantig und unsere Landesliga-Damen Eva Hertrich/Sophia Nagelstraßer und Katharina Weigel/Marie Scriba. Bei den Damen führen die Bayreuth-Studentinnen Sabine Heußer/Alina Haider, im Vorjahr Halbfinalistinnen beim Beach-Cup des BSV, die Setzliste an.

Bayreuther Stadtmeisterschaften 2018 am 14. und 15. Juli – Wer zuerst kommt…

Baggern, Pritschen, Beachen: Wer zuerst kommt, ist sicher dabei. Die Anmeldung zum Beach Cup 2018, den Bayreuther Stadtmeisterschaften, ist ab sofort möglich. Gespielt wird dann am Wochenende 14./15. Juli. Am Samstag um 9 Uhr beginnen die jeweils zwölf weiblichen und männlichen Duos den Kampf um den Titel; am Sonntag dürfen dann zur gleichen Zeit die Mixed-Teams (Zweier) sowie die Hobbymannschaften (Vierer)  im Sand wühlen.

Neben den beiden Felder auf dem Gelände des BSV 98 Bayreuth nähe Volksfestplatz am Roten Main  werden am Samstag wieder die Plätze am nahegelegenen WWG und im Hans-Walter-Wild-Stadion genutzt. Am Sonntag stehen dann zusätzlich zum Vereinsgelände die beiden Felder in der Wilhelminenaue, dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau, zur Verfügung.

Damit nicht ein knurrender Magen das Spielvermögen beeinträchtigt bzw. den Zuschauern die Laune verdirbt, ist für ausreichend leckere Verpflegung zu günstigen Preisen gesorgt. In diesem Jahr gibt es unter anderem erstmals „Pulled Pork“ und frisch gebackene Waffeln. Wetter mit Sonnenschein in passendem Maß (nicht zu viel, nicht zu wenig) wurde vorbestellt, um gute Stimmung sind die Veranstalter wie immer  bemüht.

Die Anmeldegebühren betragen:

  • Damen/Männer/Mixed    25 Euro
  • Hobbyteams                   35 Euro

Bei den Teilnehmerfeldern von je zwölf Teams wird ohne Double Out gespielt, so dass jeder genug Spiele haben wird. Schön wäre es, wenn jede Mannschaft auch ihre Platzierung bis zum Schluss ausspielt und bis zur Siegerehrung jeweils am Ende des Tages dabei bleibt.

Bei den Hobbymannschaften muss jeweils eine Frau auf dem Spielfeld dabei sein; auf eine komplizierte Aufschlagregel wird verzichtet, womit ein Spielen nach Lust und Laune (aber auch nach den internationalen Regeln) garantiert ist. Die spielfreien Mannschaften müssen jeweils das Schiedsgericht stellen.

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme. Nach der Online-Anmeldung bekommt ihr eine Bestätigungs-Mail zugesandt, erst nach Eingang des Startgeldes auf unserem Konto gilt dann die Anmeldung als fix. Der Eingang des Startgeldes entscheidet bei zu vielen Anmeldungen über den Startplatz, also schnell anmelden, zahlen und mit dabei sein.

Bei Fragen könnt ihr gerne die Kontaktseite nutzen, wir freuen uns von Euch zu hören.

Es grüßt Euer Beach-Orga-Team vom BSV 98 Bayreuth

Valen Bräunlein             Milan Dörnhöfer            Hartmut Joost

Fleißige Helfer sorgen für den Beach-Genuss

Diverse fleißige Hände waren am 7. April in Aktion, um die beiden Beachplätze des BSV auf dem Gelände neben dem Roten Main wieder für den Sommer 2018 herzurichten. Der Boss hatte gerufen, und einige kamen auch, um ihn und Lisa bei dieser Arbeit zu unterstützen.

Bei angenehmem Frühlingswetter machte das Herrichten doppelt so viel Spaß, zumal  ein gemütlicher Ausklang der Arbeiten mit Nudelslat und Getränken aus dem wiederbelebten Kühlschrank in Aussicht stand.

„Danke an alle Helfer, die Plätze sind ab sofort einsatzbereit“, konnte Hartmut Joost schließlich vermelden. „Wer grillt, muss auch bitte den Grill danach sauber machen! Bier und Radler stehen im Kühlschrank, jeweils 1,50 Euro dafür in die Kasse werfen! Und immer schön die Plätze wieder abziehen…“

Übrigens: Am 14. und 15. Juli 2018 finden beim BSV der Beach Cup und die Stadtmeisterschaften im Beachvolleyball statt. Wir brauchen nicht nur Spieler und Teams, sondern auch genügend Helfer! Also bitte an diesem Wochenende fix den BSV mit Beachen einplanen.

 

BSV-Jugendturnier am Kanzfeuer

+++BSV Jugendturnier am Kanzfeuer+++

++Blockwürstchen strikes again. Blood sweat tears am BSV Strand. Beachvolleyball at it’s best++

Die Sonne brannte unbarmherzig auf den BSV Strand nieder, als sich am vergangenen Freitag 24 Nachwuchstalente der BSV 98 Bayreuth Kaderschmiede zum legendären Kanzfeuer-Turnier trafen. Es war angerichtet; die Spatzen pfiffen es bereits seit Wochen von den Dächern: Mädels und Jungs aller Altersklasse traten an, um für „Rum und Ähre“ zu kämpfen. Während die jüngeren Spieler als Dreiermannschaft ins Turnier starteten, waren die älteren Teams klassisch zu zweit im Sand unterwegs.
In einer spannenden Vorrunde mit hart umkämpften Sätzen spielten die Teams um das Weiterkommen in die Halbfinals. Den zahlreichen Zuschauer wurde alles geboten. Die Arena am BSV Platz hallte von den wuchtigen Aufschlägen wieder. Spektakuläre Abwehraktionen folgten auf ein Feuerwerk an Angriffen. Kämpferich und mit den Messern zwischen den Zähnen wurde um jeden Punkt gefightet. Im Halbfinale setzten sich das Team Blockwürstchen (von Würstchen kann keine Rede sein, vielmehr von durchtrainiertem Muskelfilet Anm. d. Red.) gegen das Team Bayreuther Hell, angelehnt an eine Stadtbekannte Hopfentee-Marke, durch. Im zweiten Halbfinale behielt das Team Block ‚n‘ Roll gegen die austrainierten Bizeps Bitches die Nase vorne. Arnold Schwarzenegger wäre selbst in seinen guten Tagen vor Neid erblasst, ob der durchtrainierten Athletinnen und Athleten. Während die anderen Teams alle weiteren Platzierungen ausspielten, fokussierten sich die beiden Finalisten noch einmal auf das Endspiel. Und das hatte es in sich. Die Anfangsphase begann noch mit vorsichtigem Taktieren und Abtasten. Dann entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Robin spulte Kilometer in der Defense ab, die den Äthiopische Marathonkader in den Schatten stellten. Dies musste er aber auch, da auf der Gegenseite mit Toni eine Angreiferin stand, die das Runde – für den Zuschauer mit dem bloßen Auge nur schwer zu erkennen – mit gefühlten 120 km/h immer wieder ins Eckige donnerte. Szenen wie im Krieg. Beide Teams schenkten sich nichts. Auch Tobi wuchs in Annahme und Angriff über sich hinaus. Aus dem kleinen Tobi wurde an diesem Abend der riesige Tobias; aus Marylin, die mit ihren Zuckerpässen alle verzauberte, die schnellste Zuspielerin der Galaxie. Am Ende war es Robin, der mit einem artistischen longline Shot auf die Linie das Spiel für die Blockwürstchen entscheid. Was für ein Strike! Das Stadion stand Kopf. Grandios. Finale Furioso. Ein würdiger Abschluss für ein hochklassiges Turnier.

 

Schmid/Wagner und Österreichische Staatsmeister siegen beim BVV Beach Masters in Bayreuth

Das erste BVV Beach Masters in Bayreuth ist Geschichte. Bei wechselhaftem Wetter setzten sich am Ende bei den Männern Konstantin Schmid/Fabian Wagner vom TSV Grafing durch. Bei den Damen bestätigten die österreichischen Staatsmeisterinnen ihre Wildcard. Valerie Teufl/Bianca Zass siegten souverän. Als Gewinner durften sich auch die Organisatoren vom BSV 98 Bayreuth fühlen, die für perfekte Bedingungen gesorgt haben.

Die Routiniers Konstantin Schmid/Fabian Wagner ließen nichts anbrennen. Lediglich in Runde zwei mussten sie gegen Yannick Klement/Janis Späth (SV Schwaig) in den Tie-Break. Im Viertelfinale besiegten sie Max Hauser/Harry Schlegel (TSV Herrsching/SV Lohhof) mit 2:0 (21:18 und 21:19) und schickten diese in die Verliererrunde. Im Halbfinale bewiesen sie Nervenstärke gegen Georg und Peter Wolf aus Hessen (32:30, 21:18). Somit kam es im Finale erneut zum Duell gegen Hauser/Schlegel, die im Halbfinale Mirko Herrmann/Max Kaduk (MTV München) mit 2:1 (17:21,21:15, 15:11) besiegen konnten. Das Finale war ähnlich wie das Viertelfinale eine enge Partie und endete mit den exakt gleichen Satzergebnissen. Konstantin Schmid und Fabian Wagner sicherten sich die Durchgänge mit 21:18 und 21:19. „Wir haben natürlich nicht damit gerechnet erneut im Finale zu stehen“, freute sich Konstantin Schmid nach dem Sieg. „Wir haben die letzten beiden Turniere unglaublich erfolgreich und harmonisch gespielt. Ich kann mir das nur damit erklären, dass wir in diesem Jahr noch einen Funken mehr Spaß an dem Sport haben als zuvor, da wir nicht zusammen trainieren und uns dann so sehr auf die Turniere freuen“, erklärt Schmid das Erfolgsgeheimnis seines Teams. In dieser Form werden die beiden sicher noch das eine oder andere Turnier mehr in dieser Saison aufmischen. Im kleinen Finale besiegten die Top gesetzten Wolf/Wolf das Münchner Team Herrmann/Kaduk mit 2:0 (21:18, 21:12).

Bei den Frauen kam es zu einem klassischen Duell David gegen Goliath im Finale. Auf der einen Seite standen die österreichischen Staatsmeisterinnen Valerie Teufl/Bianca Zass und auf der Gegenseite das Überraschungsteam Sonja Auer/Nina Gleich (SV Lohhof/TV Kempten), welches bereits in Runde eins den Weg in den Verliererbaum antreten musste. Dort verkauften sich die beiden aber sehr gut und besiegten schließlich im Halbfinale Kathrin und Kristin Standhardinger vom SV Lohhof mit 2:1 (15:21, 21:16, 15:10). Nach drei 2:0-Erfolgen ließen Teufl/Zass auch im Halbfinale gegen Hana Kovarova/Christine Weidl (TSV Sonthofen) nichts anbrennen. 21:17 und 21:12 lauteten die Satzergebnisse. Im Finale wurde es noch deutlicher, da Auer/Gleich auf dem Weg ins Endspiel wohl zu viele Körner verbraucht hatten. Mit 21:14 und 21:9 endete das einseitige Finale zu Gunsten der beiden österreichischen Top-Spielerinnen. Das kleine Finale gewannen Kovarova/Weidl gegen die Standhardinger Zwillinge mit 2:0 (21:18 und 24:22).

Gute Noten verdienten sich auch die örtlichen Ausrichter des BSV 98 Bayreuth um Hartmut Joost. Für das Orga-Team um Milan Dörnhöfer und Valentin Bräunlein hatte der Sieger bei den Herren Konstantin Schmid viel Lob nach dem Turnier: „Die Premiere ist sehr gut gelungen. Vor allem auf den Nebencourts war immer eine Menge Zuschauern“, so Schmid. „Was Bayreuth noch fehlt, um Turnieren wie Ebersberg oder Kempten das Wasser reichen zu können ist ein Centercourt in der Stadt“, gibt Schmid den Bayreuthern gleich eine Hausaufgabe für das nächste Jahr mit. Hartmut Joost vom BSV 98 Bayreuth freute sich über ein gelungenes Turnierwochenende bei Sonnenschein: „Das freut mich am allermeisten“, so Joost nach der Siegerehrung. „Das Turnier ist sehr gut angenommen und wir sind sehr zufrieden mit unserer Premiere auf der Masters-Tour.“

 

Alle Bilder von Torsten Böhner gibt es hier:

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Vorbereitungen für die Beachsaison

Die Vorbereitungen für die Beachsaison sind abgeschlossen!

beach2 Vielen Dank an alle Helfer/-innen, die es möglich gemacht haben, dass wir in die neue Beachsaison 2016 durchstarten können. Innerhalb von zwei Tagen wurde der Sand vom Unkraut befreit, unser neuer Container fit gemacht, der Platz gepflegt und der Zaun rund um das BSV 98 Gelände erneuert!

beach3 Jetzt können wir wieder baggern, pritschen, hechten und einfach nur Spaß im Sand haben!

Auf eine schöne, lustige (und verletzungsfreie) Beachsaison 2016!   beach4beach1

Facebook-Seite ist online!!!

Hallo liebe Beachvolleyballer/-innen,
hallo liebe Beachvolleyball-Begeisterte,

unsere Facebook-Seite ist online! Hier findet ihr sämtliche Informationen über Beachvolleyball in und um Bayreuth. Natürlich befindet sich die Seite noch im Aufbau, aber es wird eine Anlaufstelle für Beachvolleyballer/-innen (und für die, die es noch werden wollen).

Nach und nach gibt es Informationen über Beachvolleyballfelder, Vereine und Veranstaltungen in Bayreuth. Oder man verabredet sich um einfach Spaß im Sand zu haben…

Also – stay tuned & have fun!beachvolleyball_bayreuth_facebook3